BUDDHISMUS und SCIENTOLOGY: Quantenbewusstsein gegen plumpen Biologismus


BUDDHISMUS UND SCIENTOLOGY: Quantenbewusstsein[1] gegen plumpen Biologismus[2]

http://www.scientologyschafftunsab.de/buddhismus-und-scientology-quantenbewusstsein-gegen-plumpen-biologismus.html

(c) Alfred Zeisel

Die Scientology-PR behauptet immer wieder, dass Scientology eine buddhistische Tradition, dem Buddhismus ähnlich bzw. dass "ein Scientologe ein Cousin des Buddhisten und ein entfernter Verwandter des Taoisten" sei.[1] Und der ungebildete Tom Cruise[2] stellte gar fest, dass der Buddhismus der Großvater der Scientology wäre.[3] Sein Freund Will Smith behauptet allen Ernstes, dass Scientology praktisch identisch mit dem Buddhismus sei.[4] Solche einfältigen Behauptungen werden unterstützt durch "wissenschaftliche Gutachten", die von Scientology in Auftrag gegeben wurden.[5]

Eine eingehende Untersuchung von Scientology und dem Buddhismus zeigt jedoch nur Unterschiede auf. Die in der Tat gewaltigen Gegensätze zwischen der Scientology und dem Buddhismus bestehen vor allem in den moralischen Regeln, den Meditationstechniken und den Auffassungen von Seele, materieller Welt und höchstem Ziel. Ich werde im Folgenden Buddhas Satipatthana, Visuddhi Magga, den Edlen Achtfachen Pfad samt den dazu gehörenden Vier Edlen Wahrheiten im Kontrast zu Hubbards "religiösen" Techniken und moralischen Vorschriften vereinfacht wiedergeben.

 

Unterschiede in den moralischen Regeln:

Die moralischen Regeln des ursprünglichen Buddhismus (Theravada-Buddhismus) befassen sich im Wesentlichen mit dem Wissen über die Illusion der als "Realität" empfundenen Welt, der Selbstdisziplin und dem humanen Umgang mit anderen Menschen und Wesen (Edler Achtfacher Pfad, Vier Edle Wahrheiten).

Die zweckutilitaristische Ethik der Scientology dagegen beschäftigt sich ausschließlich mit dem Erreichen hoher Statistiken, dem Konditionieren und Versklaven der Menschen und dem Entfernen von Fremd- und Gegenabsichten, die der Expansion von Scientology im Wege stehen.

 

Unterschiede in den Techniken

Die extremen Unterschiede zwischen Buddhas Meditationstechniken und Hubbards Sucht erzeugende Trancetechniken werden ausführlichst im Buch beschrieben; hier möchte ich nur auf folgendes hinweisen:

Buddhas Meditationstechniken können sofort nach dem Lesen - theoretisch schon nach einer Stunde - angewendet werden, man braucht dazu keine Hilfsmittel, höchstens einen Lehrer.

Hubbards Techniken dagegen sind unglaublich kompliziert, man braucht dafür intensiven (und kostenaufwendigen) Unterricht im Studieren, im Konfrontieren, im Kommunizieren und im Umgang mit dem E-Meter; man braucht als Student einen ausgebildeten Supervisor, einen ausgebildeten Wortklärer und ausgebildete Auditoren (oder Studenten), die mit einem realitätsnah die unzähligen Auditingverfahren drillen; man braucht das sehr teure Hilfsmittel E-Meter, das nur subjektiv ausgewertet werden kann, man braucht viel Geld und Zeit, plus einen Auditor, der einen bis Clear auditiert, man braucht erneut viel Geld und Zeit für die OT-Stufen, die man nur in den Advanced Orgs in Kopenhagen, Saint Hill, Flag etc. bekommen kann: Schließlich muss man sogar alle sechs Monate nach Flag in Florida fliegen, um sich auf den Solo NOTs diversen Überprüfungen und Verhören zu unterziehen, usw., usf. Während des gesamten Auditings von den ersten Rundowns bis hin zu OT VIII wird man immer wieder verhört, verhört, verhört[14] und repariert, repariert, repariert!

 

Unterschiede in den spirituellen Erkenntnissen:

Die buddhistischen Erkenntnisse, die dem Edlen Achtfachen Pfad und den Instruktionen und Meditationen von Satipatthana und Visuddhi Magga ("dependent origination") folgen, haben immer etwas mit der Loslösung vom Materiellen zu tun. Z.B. kann ein Buddhist mit Freude erkennen, dass er - losgelöst von Zeit und Raum - die "Gestalt" seines Problems oder seiner Problematik aus einer Distanz sehen kann. Er wird in der Folge alles unterlassen, was erneut zu diesem Problem oder dieser Problematik führen könnte. Außerdem weiß er, dass die freudigen Gefühle, die er während dieser Schau hatte, vergänglich sind, wie auch die Schau selbst eine Illusion war. (Beobachter, Beobachtung und Beobachtetes sind Eins!)

Ein Scientologe dagegen hat durch das Auditing Erkenntnisse, die auf Hubbards Daten basieren, es macht ihn außerdem extrem high. In diesem Hochgefühl schwelgend (verdichtete Partikel), sieht er Hubbard als Lebensretter (verdichtete Partikel), denkt tatsächlich, dass Scientology das Größte ist, das die Menschheit je hervorgebracht hat (verdichtete Partikel). Er wird süchtig nach weiterem Auditing, nach weiteren angeblichen Erkenntnissen und Hochgefühlen. Er giert außerdem nach anderen (falschen) Daten Hubbards, saugt sie förmlich wie ein Schwamm auf. Immer wieder indoktriniert, glaubt er schließlich, dass die diversen Stufen auf Hubbards Brücke Gewinne bringen, die für immer bleiben. Und wenn er dann dennoch seine Gewinne verliert, weiß er, dass etwas mit ihm nicht stimmt, folgsam geht er in die Org oder fliegt nach Flag, um im Austausch für enorme Summen "repariert" zu werden.

 

Unterschiede in der Auffassung der Seele:

Im ursprünglichen Buddhismus gibt es kein Konzept von Seele (anatta). Denn das, was ein Selbst oder eine Seele (atman) ausmacht - nämlich innere Materie, wie Ich-Gefühl, Wahrnehmungsvorgang, Gedanken und Bewusstsein -, ist vergänglich, also eine Illusion. "Das bin ich nicht" ist folglich die Vorstellung/Erkenntnis des übenden Buddhisten im Umgang mit Phänomenen wie dem Ich-Gefühl oder einer Ich-Basis.

Der Thetan dagegen, wie er durch die Scientology-Verfahren bzw. Hubbard-Indoktrinationen ingenieursmäßig erschaffen wird (Spiritual Engineering), ist gemäß Hubbard ein unsterbliches Wesen, das angeblich alles erreichen kann. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Thetan ein Egoist ist, der durch die vielen Indoktrinationen Hubbards nur drei Ziele hat, nämlich erstens viel Geld zu beschaffen, um die "OT-Stufen" zu erreichen, zweitens Scientology um jeden Preis zu verbreiten und drittens die Feinde der Scientology auszumerzen.

 

Unterschiede in der Auffassung der materiellen Welt:

Im Buddhismus ist die materielle Welt eine Illusion, ein Produkt der Gedanken, die aus Phänomenen, die auftauchen und wieder verschwinden und die eigentlich aus Nichts bestehen, das materielle Erscheinungsbild erzeugen.[15] Alle Schriften und Techniken des ursprünglichen Buddhismus, wie Pali Kanon, Satipatthana, Visuddhi Magga etc. sollen dem Menschen helfen, diese Illusion zu durchschauen.

Die wichtigsten Scientology-Richtlinien dagegen verstärken den Glauben an materielle Werte. In Scientology ist Reichtum sogar ein Zeichen von Fähigkeit und geistiger Gesundheit!

Selbst in wirtschaftlichen Belangen hat der Buddhismus das Gemeinwohl (Empathie) im Auge,[16] während Scientology primär ein Wirtschaftsunternehmen ist, dessen Technologien auf Kosten jeglicher Moral radikal zweckorientiert sind. Der heute weltweit vorherrschende Zweckutilitarismus wird  im Buddhismus im Wesentlichen auf drei "Geistesgifte" zurückgeführt, nämlich Unwissenheit (Ich-Glaube), Gier und Hass (nichtkooperative Spieltheorie, Aggression).[17] Diese drei Geistesgifte werden in Scientology auf jede nur erdenkliche Art und Weise gefördert![18]

 

Unterschiede im höchsten Ziel:

Nachdem der Buddhist erkannt hat, dass er ursprünglich alles erschaffen und sich danach unwissentlich durch Begierde und/oder Abscheu in seiner Schöpfung verloren hat, ist sein höchstes Ziel, die Vergänglichkeit und Leere in allen Phänomenen wahrzunehmen, um jenen Urzustand bewusst zu erreichen, den er - unbewusst - schon vor der Erschaffung der Phänomene hatte. Die "dependent origination" hilft ihm dabei. Sie zeigt ihm auf, welche Stadien er durchmacht, um die Illusion der Realität als fest und fortdauernd zu sehen, und wie er sie wieder rückgängig machen kann, um die Wahrnehmung der Flüchtigkeit und Leere in allen Phänomenen zu sehen - also das Nirwana zu erleben. (Hubbard wertet öfters das Nirwana als einen nicht empfehlenswerten Zustand bzw. Ort ab.[19])

Das höchste Ziel der Scientologen sind die OT-Stufen, die Ursache über das Leben und die Materie versprechen (aber nicht halten). Die vielen "Erfolgsberichte" von OTs zeigen auf, dass Scientologen diese "OT-Fähigkeiten" nur für die eigenen Zwecke und die der Scientology, also "self-serving", einsetzen würden. (Erinnert an schwarze Magie - Hubbard wurde auch von Aleister Crowley's schwarzer Magie beeinflusst.[20]) Ein anderes gleich wichtiges Ziel eines jeden Scientologen ist die Verbreitung der Scientology.


Der entscheidende Unterschied zwischen Buddhismus und Scientology kann am besten durch folgendes Gleichnis charakterisiert werden: In einer kommentierten Übersetzung einer buddhistischen Schrift wird der (erschaffende) Geist mit einer Münzpresse verglichen und das Produkt des Geistes (z.B. Bewusstseinsobjekte) mit der geprägten Münze. Ist man mit der Münze unzufrieden, weil sie Fehler hat, kann man entweder die Fehler in der Münzpresse beseitigen oder aber umständlich jede einzelne Münze ausbessern. Buddhas Techniken beseitigen die Fehler in der Münzpresse, Scientology bessert jede falsche Münze aus. (Die vielen komplizierten Reparaturen auf der gesamten Brücke bis zu OT VIII, die jeder Scientologe über sich ergehen lassen muss, wenn Hubbards Techniken nicht funktionieren, sind Beweis genug für diese verkehrte Herangehensweise, die natürlich enorme Geldeinnahmen garantiert!)

 

Weitere ausführlich behandelte Themen dieses Kapitels: Wie die Verdichtung von materiellen und geistigen Partikeln (Gegenstände, Gedanken, Erinnerungen, "Quantengedächtnis") entsteht; warum ein verstorbenes Sea-Org-Mitglied linear berechnet, etwa 10 Mill. irdische Sea-Org-Leben zu leben hat, mit 16-Stunden-Arbeitstagen, ohne Sex, ernährt von Bohnen und Reis, andauernd verhört, bei Fehlern ins SCN-KZ "RPF" (siehe GLOSSAR)  transportiert - echte Sklaven (im aristotelischen Sinn) des SCN-Managements; die massiven Unterschiede zwischen den tib. Bardos und Hubbards "Prenatals"; warum die Seele das Quantengedächtnis verwendet, um ein Gleichgewicht zwischen guten und bösen Taten herzustellen und sich dementsprechend zu inkarnieren; Ansichten von Nobelpreisträgern über die "Quantensuppe" im Vergleich zu Hubbards pseudowissenschaftlichen Beschreibungen der "Bank" (siehe GLOSSAR), Beschreibungen, die er übrigens ständig änderte, um durch Doppelbindung (siehe Wikipedia-Artikel) und Paradoxien geistig zu lähmen... Das Gesetz von Ursache und Wirkung im dreidimensionalen Hologramm; warum Unwissenheit zum Sich-Verlieren im Hologramm ("Realität") führt; warum es außerhalb des dreidimensionelen Hologramms keine linearen Abläufe, also keine Ursache mit Wirkung gibt... Etc. pp.
 



[1] "a first cousin to the Buddhist (and) a distant relative of the Taoist", aus Stephen Kent's Scientology's Relationship With Eastern Religious Traditions, xenu.net, http://tinyurl.com/69nt2mv, 25.05.2013. In diesem Aufsatz geht Stephen Kent ausführlich auf die Unterschiede zwischen Scientology und dem Buddhismus ein. (Scientology und östliche religiöse Traditionen, religio.de, http://v.gd/TQIfYi, 25.05.2013)

[2] Tom Cruise ist wie David Miscavige ein Highschool-dropout, d.h., er schaffte die Sekundarschule nicht. Internetsuche mit: "tom cruise" high school dropout . Cruise' einzige Ausbildung stammt von Hubbard. Hubbard selbst ist ein University-dropout, der nur vier Semester an der GWU schaffte.

[3] theage.com.au, http://tinyurl.com/3cl8lf6, 25.05.2013

[4] Will Smith: "I was introduced to it [Scientology] by Tom [Cruise], and I'm a student of world religion. I was raised in a Baptist household. I went to a Catholic school, but the ideas of the Bible are 98% the same ideas of Scientology, 98% the same ideas of Hinduism and Buddhism." today.com, http://tinyurl.com/nkplnks; welt.de, http://tinyurl.com/c8ov9f3, 25.05.2013: "Ich bin ein Student der Religionen, die es auf der ganzen Welt gibt. Ich wuchs in einem Baptisten-Haushalt auf, ging auf eine katholische Schule. Aber die Ideen der Bibel sind zu 98 Prozent die gleichen wie die von Scientology, zu 98 Prozent die gleichen wie im Hinduismus und Buddhismus." Will's Frau Jada Pinkett-Smith (Matrix, Collateral) ist Gerüchten nach Scientologin. truthquake, http://v.gd/pTl5Kh.

[5] Siehe Vorwort zu Scientology und östliche religiöse Traditionen, http://tinyurl.com/3olm9y6, 15.07.2011

[6] Mahasatipatthana: buddhanet, http://tinyurl.com/c7h87zr; palikanon, http://tinyurl.com/cuxha2p

[7] An Introduction To Paticca Samuppada, Jonathan Watts, http://tinyurl.com/3duk4hb; Dependent Origination, Christina Feldman, http://tinyurl.com/nnpbhyc; deutsche Version des Visuddhi Magga: http://www.palikanon.com/visuddhi/vis_idx.html. Das exzellente Wörterbuch dazu finden Sie unter http://www.palikanon.com/wtb/wtb_idx.html.

[8] Nirwana (Nibbana) ist die bedingungslose, nicht-entstandene, nicht-erschaffene und daher nicht-vergehende Realität. Nirwana bedeutet ferner: das Losgelöstsein von allen bindenden Faktoren und die daraus resultierende innere Ruhe und Leere, aus der heraus man die Phänomene betrachtet; der Austritt aus dem Kreislauf von Werden und Vergehen, von Geburt und Tod.

[9] Nachdem der Scientologe etwa 100.000 € ausgegeben hat, um seine "Bank" auszuräumen und auf diese Weise "Clear" zu werden, erkennt er selbst, dass er seine Bank erschafft! Die streng vertrauliche Clear-Erkenntnis lautet nämlich: "Ich mocke meine Bank selbst auf ("aufmocken": erschaffen)." Es ist wohl klar, warum diese Clear-Erkenntnis streng vertraulich ist: Wenn die Scientologen schon am Beginn ihrer Scientology-Karriere wüssten, dass sie keine Bank haben, sondern sie auf Hubbards Veranlassung hin selbst erschaffen, würden viele diesen kostspieligen Weg gar nicht gehen! Bei Buddha lernt man diese "Weisheit" der "Clear-cog" schon am Beginn der Satipatthana-Unterweisungen, oder in den 12 Punkten der "dependent origination".

[10] Vgl. Dan Sewell Ward: "Bohm ... emphasized that thought tends to create fixed structures in the mind, which can make dynamic entities seem to be static. ... all objects are dynamic processes rather than static forms." vision.net.au, http://tinyurl.com/ycv8wty, 15.04.2012. Siehe "dependent origination", Punkt 2 - Denken macht aus Prozessen Dinge: "Sankhara [volitional formations] is the basic concocting power of the mind and begins the act of conceptualizing, turning processes into things." (Watts, http://v.gd/L0oyhl, 15.04.2012) Ward: "Elementary particles (electrons, protons...) evolve in states which are wave-like (i.e. non-material), provided they are not observed. But the very act of observation causes the waves to collapse into particle states", "A fundamental characteristic of Kali Yuga [unser Zeitalter] is language, which tends more to imprison us than to set us free. ... Bohm analyzed ways that our language deceives us about the true nature of reality." www.halexandria.org/home.htm, www.halexandria.org/dward404.htm, 15.04.2012

[11] Definition "AS-IS" im Technical Dictionary: "AS-IS, to view anything exactly as it is without any distortions or lies, at which moment it will vanish and cease to exist." Siehe auch Scientology-Axiom 38: "Wahrheit ist die genaue Zeit, der genaue Ort, die genaue Form und das genaue Geschehen. .. Somit würde das Erkennen von Wahrheit eine As-isness bewirken..." Laut Quantentheorie ist jedoch ein gleichzeitiges genaues Beobachten von Ort, Form und Geschehen - also As-isness - gar nicht möglich. (Siehe z.B. Heisenberg's Theorie der Unschärferelation: Ort und Impuls können nicht gleichzeitig beobachtet bzw. gemessen werden. Vgl. "Pfeil-Paradoxon" des Zenon von Elea, "Quanten-Zeno-Effekt", Wikipedia)

[12] Deepak Chopra, M. D., der quantentheoretische Erkenntnisse in die westliche Medizin einbindet, bespricht in seinem Buch Quantum Healing eine Aussage des Nobelpreisträgers Dr. Gerald Edelman bezüglich der Erinnerung (Hervorhebungen durch den Verfasser): "Edelman holds that no one literally repeats memory. ... Memory is a creative act, then. It creates new images and new brain at the same time." Siehe ferner Louis O. Arata, Modeling Interactive Intelligences: "Edelman suggests that memory is creative rather than replicative." dtic.mil, http://tinyurl.com/6hlc5mb, 25.12.2011. Siehe auch Jerome Winer, The Annual of Psychoanalysis, Band 28, 2000, Seite 140 (The Transfor­mation of Past Experiences): "Edelman suggests that memory is ... not a store of fixed or coded attributes." books.google.de, 25.12.2011 (Erinnerung - in den Scientology-Verfahren "Rückruf" und in den Dianetik-Verfahren "Rückkehr" genannt - ist also, da sind sich die klügsten Köpfe auf diesem Gebiet einig, kein exaktes Aufrufen einer Aufzeichnung, wie es "Dr." Hubbard behauptet, sondern eine Schöpfung im Jetzt.)

[13] Übrigens sagt selbst Hubbard in seiner Logischen Grundthese 6: "Absoluta sind unerreichbar." Ein stabiler, sich nicht verändernder Gewinn wäre jedoch ein Absolutum.

[14] Thoughtful (Steve Hall, ein "Indipendent"): "...es gab nur Verhöre, Verhöre und noch mehr Verhöre, gefolgt von weiteren Verhören. Und sicherheitshalber fügte er [Miscavige] gelegentlich ein paar Extra-Verhöre hinzu." scientology-cult.com, http://tinyurl.com/y93azk5, 19.01.2012

[15] Vgl. Albert Einstein: "Die Realität ist bloß eine Illusion, wenngleich eine sehr beharrliche" ("Reality is merely an illusion, albeit a very persistent one.")

[16] Vgl. Buddhadasa Bhikkhu, DHAMMA-SOZIALISMUS, dhamma-dana.de, http://tinyurl.com/pl4xzaz, 25.05.2013

[17] Vgl. Karl-Heinz Brodbeck: Sozial engagierter Buddhismus, khbrodbeck.homepage, http://tinyurl.com/o7vb8sj, 25.05.2013

[18] Auditing und Richtlinien forcieren ein enormes Ich-Gefühl. Über Gier sagt Hubbard in Greed: "It can be said with more than a little truth that a society is lost when it loses its greed, for without hunger as a whip - for power, money or fame - man sinks into a blind sloth and, contented or not, is gone." Jon Atack, A Piece of Blue Sky, http://www.religio.de/books/atack/bs9-1.htm, 25.05.2013. Und Scientologen lernen sehr schnell, Kritiker der Scientology als Feinde zu bekämpfen (PTS/SP-Kurs).

[19] Hubbard, 1952, in Scientology 8-8008: "There is evidently no nirvana." carolineletkeman.org, http://tinyurl.com/yd79c7j; naufragiobella, http://tinyurl.com/3ownb5k, 23.06.2011. Hubbard, 1963: "Die Buddhisten sprachen vom Nirvana. Ohne es zu wissen, sprachen sie davon, auf ewig in das GPM (Nirvana) zu verschwinden. Sie waren der Sache nicht gewachsen, ihnen fehlten (E-)Meter und eine Landkarte. Wir sind Scientologen. Wir fallen nicht in den Abgrund. Wir gehen auch nicht ins Nirvana ein. … Wir sind Scientologen. Wir haben gewonnen." http://tinyurl.com/3olm9y6; cs.cmu.edu, http://tinyurl.com/3o9z7px, 19.03.2012. ("GPM": goals problem mass, Ziele-Probleme-Masse: zwei gegensätzliche Identitäten mit konträren Postulaten und Absichten erzeugen ein Problem, das sich nicht auflöst und folglich eine Masse bildet; die Dumpfheit und Schwerfälligkeit, die durch sich widersprechende Ziele entsteht. Für "Dr." Hubbard war das Nirwana eine Ziele-Probleme-Masse!)

[20] Ron Jr. über schwarze Magie, Scientology und seinen Vater: "Black magic is the inner core of Scientology --and it is probably the only part of Scientology that really works. Also, you've got to realize that my father did not worship Satan. He thought he was Satan. ... My father wouldn't have worshipped anything. I mean, when you think you're the most powerful being in the universe, you have no respect for anything, let alone worship." lermanet.com, http://tinyurl.com/lvus6, 20.10.2013

[21] Definition "SQUIRREL", Technical Dictionary: "1. a squirrel is doing something entirely different. He doesn't understand any of the [Scientology] principles so he makes up a bunch of them to fulfill his ignorance..." "SQUIRRELING, 1. it means altering Scn and offbeat practices. It is a bad thing."

[22] Jemand, der PTS (möglicher Ärgernisverursacher) ist, ist laut Hubbard eine Person, die direkt oder indirekt mit einem Unterdrücker (SP) in Verbindung ist, wodurch sie immer wieder schlecht drauf ist. Laut Hubbard neigt sie zu Unfällen und ist häufig krank.

[23] Annie M. wurde sogar als OT VIII PTS und musste schleunigst nach Flag (oder auf die Freewinds), denn nur dort konnte sie wegen ihrer hohen "Bewusstseinsstufe" "repariert" werden.

 

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