Das versklavende Managementsystem der 'Religion' Scientology

Das kybernetische, versklavende Managementsystem der 'Religion' Scientology:

http://www.scientologyschafftunsab.de/das-versklavende-managementsystem-der-religion-scientology.html

 

(Eine Kompilation von Inhalten aus diversen Kapiteln des Buches Scientology schafft uns ab - Mission: Clear Planet. Der Leser möge selbst entscheiden, ob die Definitionen "Religion", "Neue Religiöse Bewegung", "Jugendreligion", "Sekte", "Kult" auf diese repressive, autoritäre, totalitäre, den Menschen verwerkzeugende Organisation zutreffen.)

 

Behandelte Themen: Kybernetik, Management by Statistics, Befehlskanäle (command channels), Befehl - Gehorsam, Herren - Sklaven, politischer Extremismus

 

Hubbards "ideale Organisation" erzeugt vier Produkte:

Produkt 1: eine Maschine wird etabliert, die etwas produziert; dies ist eine Maschine oder Menschmaschine, die etwas herstellt;

Produkt 2: das Produkt der etablierten (Mensch-)Maschine;

Produkt 3: die Reparatur und Korrektur der (Mensch-)Maschine;

Produkt 4: die Reparatur und Korrektur des Produktes der (Mensch-)Maschine.[1]

 

Die Etablierung einer Scientology-Organisation (Org, Mission, Celebrity Center etc.) läuft gemäß dem Modell der idealen Org folgendermaßen ab:

Zuerst wird die Div. 1 (HCO, Hubbard Communications Office), eingerichtet, um sofort möglichst viel Personal einzustellen. Ferner etabliert HCO eine Abteilung für Kommunikation, die die Kommunikationslinien zu jedem Posten einrichtet, um raschest Befehle weiterzuleiten, und eine Ethikabteilung, um die über die Kommunikationslinien gemeldeten Stopps sofort aus dem Weg zu räumen.

Nachdem Leute en masse rekrutiert wurden, werden sie in der provisorisch etablierten Div. 5 (Qual, Qualifikationsabteilung) trainiert (indoktriniert und konditioniert), um die wichtigsten Posten zu besetzen.[2] Das sind vor allem jene Posten, die mit dem Verkauf von Scientology-Produkten zu tun haben, wie die Div. 6 (Öffentlichkeitsabteilung, die billige Köder-Kurse verkauft) und die Div. 2 (Verkaufsabteilung, die teure Kurse, Auditing, Bücher und Tonbänder verkauft). Auditing und Training wird auch verkauft, selbst wenn diese Produkte noch nicht geliefert werden können.[3]

Danach (oder parallel dazu) wird die Div. 4 (Tech, Technische Abteilung) installiert, wo Auditoren ausgebildet (trainiert) werden, die Auditing liefern.

Und in der sich selbst ausbildenden Div. 5 wird schließlich das übrige Org-Personal schnellstens indoktriniert und konditioniert, um alle weiteren wichtigen Org-Posten zu besetzen. Alle Mitarbeiter und Staff Auditoren werden permanent "weitergebildet" (indoktriniert und konditioniert), bis sie dressierte Staff sind, die nur eines kennen: Managementbefehle auszuführen und Hubbards Richtlinien zu befolgen.

Parallel dazu werden Organisation und Produkte permanent korrigiert und repariert, durch "Daten" und Drills ("Crammings") in der Korrekturabteilung der Div. 5, durch Konditionierung (Bestrafung, Zwangsarbeit) in der Ethikabteilung der Div. 1.

Alle Orgs und Missions in der gesamten Welt werden auf die gleiche Weise etabliert. Sie werden auf die gleiche Weise geführt. Sie haben die gleichen dressierten und uniform denkenden Mitarbeiter, die mit den gleichen Hardselltechniken die gleichen Produkte verkaufen.[4] "Standard Tech" wird dies von Hubbard genannt. Wegen dieses "Standards" gibt es übrigens auch überall die gleichen negativen Auswirkungen: durch Trance- und Kontrolltechniken überwältigte und durch Hardsell ausgelaugte Scientologen; ausgepowerte Staff; roboterhaft bzw. falsch eingesetzte "Brückenprozesse" (Auditingverfahren - die Scientology-"Therapie"), die ähnliche Verstimmungen erzeugen; Aussteiger weltweit, deren negative Erfahrungen einander gleichen.

Die Ausbildung ("Training") der Org-Staff in der Div. 5 erfolgt in mehreren kleinen Schritten: Frisch eingestellte Staff ("Expeditors") werden mündlich in die wichtigsten Aufgaben ihres neuen Postens eingewiesen, damit sie sofort "niedrige" Aufgaben erfüllen können, wie z.B. "Backlogs" (Arbeitsrückstände) aufarbeiten, Akten oder Richtlinien einsortieren etc. Nach dem schnellen Studium des kleinen Studierkurses Basic Study Manual (Grundlegender Studierleitfaden), der garantieren soll, dass Hubbards Richtlinien richtig verstanden und wörtlich umgesetzt und angewendet werden, müssen die beiden "Staff Staten", Staff Status 1 (SS 1) und Staff Status 2 (SS 2) studiert werden. Die "Staff Staten" enthalten die wichtigsten Management-Richtlinien, die ein Anfänger braucht, um überhaupt wie ein Scientologe "arbeiten" zu können. Sie stammen aus dem OEC Band 0 ("Der Organisationsführungskurs"). Tenor dieser "Staff Staten": Ein Org-Mitarbeiter hat enorm viele Pflichten und auch ein paar Rechte. (Eigentlich erinnere ich mich nur mehr an ein Recht: Falls man mit einer Anweisung nicht einverstanden ist, darf man sie "querien", also in Frage stellen, aber erst, nachdem man sie ausgeführt hat. Antworten auf solche "Queries" dauerten endlos bzw. gab es nicht. Offensichtlich handelt es sich bei diesem Recht auf Query um eine Art von Pseudofeedback.) Oberste Richtlinie: Auf Posten gibt es keinen "Fall", d.h., dass ein Staff auch bei Krankheit, schweren Verlusten (wie dem Tod von Angehörigen), heftigen seelischen Störungen nach verpatztem Auditing etc. arbeiten kann und muss. Solange ein Spiegel, vor den Mund eines Staff gehalten, beschlägt, hat ein Staff auf Posten zu sein, ist die Aussage einer Richtlinie, an die ich mich noch gut erinnern kann. Eine weitere Aussage aus diesen anfänglichen Richtlinien lautet: Kompetenz steht über Fallgewinn; d.h., ein in Hubbards Verwaltungstechnologie Geschulter ist fähiger und wichtiger als ein Scientologe, der auditiert wurde. Insgesamt werden durch diese ersten zwei Staff-Managementkurse Staff Status 1 und Staff Status 2 (SS 1, SS 2) schon die wichtigsten Richtlinien indoktriniert, die mit Befehlsgehorsam, den Postenpflichten und der schnellen Meldung von negativen Anzeichen ("bad indicators") in einer Org oder unter Scientologen zu tun haben (Denunziationspflicht).

Wenn jemand als Anfänger auffallend "PTS" (potential trouble source, mögliche Ärgernisquelle, unterdrückter Mensch) ist, kriegt er vor den Staff Staten noch Richtlinien über den "PTS-Zustand" zu lesen und wie man ihn handhabt (PTS C/S 1).

Nach den beiden "Staff Staten" muss man den "Full Hat"[5] eines Postens studieren, damit man so schnell wie möglich optimal die Postenaufgaben erfüllen kann.

Am Beginn jedes Full Hats (oder anderer Kurse) ist die KSW Serie 1 mit dem menschen- und demokratiefeindlichen Gedankengut zu studieren, danach folgen die betreffenden Richtlinien (Policies), die dem siebenbändigen OEC (Org Exec Course) entnommen sind. Für jeden der etwa hundert Posten in einer Org gibt es einen Kurs bzw. Full Hat. Für jeden dieser Kurse werden modulmäßig die für den Posten zutreffenden Richtlinien aus dem OEC in einem Ordner ("Pack") der Wichtigkeit nach aneinander gereiht und am Beginn mit einem Checksheet versehen - das ist eine Liste, die die diversen Richtlinien, Tonbandvorträge, Bücher, Demos[6] und Drills aufführt, die der Reihe nach studiert, demonstriert bzw. gedrillt werden müssen. Für den Staff Section Officer Course werden z.B. aus dem Volume 5 des OEC, das die gesamten Richtlinien für die Qualifikationsabteilung enthält, nur jene herausgenommen, die für diesen Posten zutreffend sind. Nach dem Studium ist dieser Staff ein "fully hatted" SSO (Staff Section Officer) in der Qualifikationsabteilung (Div. 5), der unter anderem dafür verantwortlich ist, dass alle Mitarbeiter regelmäßig studieren gehen. Der Director of Processing Full Hat besteht aus Richtlinien des OEC-Bands 4, nach dem Studium ist dieser Staff ein "fully hatted" DofP in der Technischen Abteilung (Div. 4), der vor allem die Termine von Pcs und Auditoren koordiniert. Und wenn die Namen solcher fully hatted Staff auf einer internen Staffliste erscheinen, stehen hinter ihren Namen SS2, FH.

In allen Staff-Kursen (beginnend mit den beiden Staff Staten) studiert man auch die Conditions. Obwohl wesentlicher Bestandteil der Ethiktech, werden sie hauptsächlich in der Admintech angewendet. Sie sind operante Konditionierungsverfahren, die das Hubbardsche Wertesystem ("upstats", "downstats") indoktrinieren, das durch die Auswertung von Statistiken[7] gute von schlechten Mitarbeitern unterscheidet und gleichzeitig eine schematische ethische Benotung erteilt (von "Non Ex" - "nicht existent" - bis "Power"). Die Statistiken ("Stats") jedes Posteninhabers sind an seinem Arbeitsplatz gut sichtbar angebracht, sodass sie sofort vom Vorgesetzten (Senior) gesehen werden können. Wichtiges Element dieses Statistikmanagements sind die "Targets" (Vorgaben), die der Staff zu erreichen hat.[8] An jedem Donnerstag um 14 Uhr (dem Ende einer Scientology-Woche) entscheidet die Wochenstatistik, ob ein Staff ein wertvoller Mitarbeiter ("upstat") oder ein minderwertiger Scientologe ("downstat") ist. Deshalb entsteht am Mittwochabend davor in allen Orgs ein ungeheurer "Stats-Push", um nicht als minderwertiges Wesen eingestuft zu werden.[9] Oft werden Scientologen genötigt, Service zu kaufen, oder Staff aufgefordert, Erfolgsberichte zu schreiben, damit die Statistiken stimmen. Und nicht selten werden die Statistiken auch gefälscht.[10]

Am späten Donnerstagabend erfährt dann die versammelte Mannschaft, wer von ihnen upstat oder downstat ist. Zudem werden Leute, die länger niedere Statistiken haben, inquisitorisch verhört. Das trifft auch auf die Mitarbeiter von einzelnen "downstaten" Abteilungen, manchmal der ganzen "downstaten" Org oder Mission zu! Niemand will verhört oder als ein "Downstat" angesehen werden! Als Folge dieses Wertesystems entsteht in jedem Staff und Scientologen nach einiger Zeit ein ausgeprägtes Statistikdenken, das zur zweiten Natur wird, während das Menschliche gänzlich auf der Strecke bleibt. Jeder Staff bzw. Scientologe ist nur so wertvoll wie seine gegenwärtige Statistik.

Diese Art des Statistikmanagements wird "Management by Statistics" genannt. Es wird als etwas völlig Neuartiges und von Hubbard Kreiertes dargestellt.[11] Dass Hubbards "Management by Statistics" reines operantes Konditionieren ist, ist der Öffentlichkeit völlig unbekannt. Dass es sich um ein kybernetisches Rückkopplungssystem handelt - ein in der Scientology-PR erwähnter Goldscheider, angeblich Berater für die UN Industrial Development Organization, nennt es "a carefully organized reporting system" - ist ebenfalls unbekannt. Der naive Scientologe weiß nur - glaubt nicht, weiße es! -, dass man damit die Zukunft voraussagen kann![12] Hubbards "Management by Statistics" ist dem kybernetischen TOTE-Modell (Test - Operate - Test - Exit) nachempfunden: Test - Abteilung X hat schlechte Statistiken. Operate - durch Verhöre werden die "Statscrasher" gefunden und durch die Conditions "korrigiert". Test - sind danach die Stats gestiegen? Wenn ja, Exit. Falls nicht, erneut Operate - diesmal Zuweisung unterer Ethik-Conditions (inkl. Zwangsarbeit) für die gesamte Abteilung usf. Bisweilen wird auch eine Sturmtruppe aus Kopenhagen geschickt, die die gesamte Org durch Zuweisung der unteren Conditions in einen Ausnahmezustand versetzt (aller Rechte enthebt); alle Staff werden eingesperrt und genötigt, bis tief in die Nacht zu arbeiten; zusätzlich werden alle Staff verhört, um die "Statscrasher" zu finden. Ohne eine Bezugnahme auf Scientology oder Hubbard wird diese Managementtechnologie übrigens weltweit im Internet angepriesen und verkauft.

Damit die langwierigen, langweiligen und extrem unterbezahlten Arbeiten der Staff spielerischen Charakter bekommen, gibt es die Geburtstagsspiele, die die Staff aller Orgs motivieren sollen, noch mehr zu produzieren, um am 13. März (Hubbards Geburtstag) als Allerbeste dazustehen. Das Ziel dabei ist, alle Jahre wieder jede Org um das 5,4-fache zu expandieren.[13] Dass übrigens das Ziel der 5,4-fachen Expansion, das schon seit Beginn der Achtzigerjahre verfolgt wird, noch nie erreicht wurde, will kein Scientologe wahrhaben.

Das von der Div. 1 (HCO) etablierte Kommunikationssystem garantiert den reibungslosen Ablauf in den totalitär geführten Organisationen des Scientology-Konzerns. Die Kommunikationen laufen über synapsenähnliche Knotenpunkte, den Drei-Körbe-Systemen[14], die Teil eines jeden Postens sind. Jeder Posteninhaber bearbeitet die eingehenden "Partikel" (Befehle, Anfragen etc.) aus dem Eingangskorb so schnell wie möglich und schickt über den Ausgangskorb die erledigten Partikel mit einem Kürzel ("done", Häkchen) an den Ursprung zurück. Jene Partikel, die er nicht gleich bearbeiten kann, weil dafür nötige Personen nicht anwesend sind, weil unentbehrliches Material nicht zur Verfügung steht etc., legt er in den mittleren Korb, um sie später zu erledigen. HCO-Mitarbeiter verteilen (mehrmals) täglich die diversen "Comm-Partikel".

Dieses Kommunikationssystem sorgt erstens für eine schnelle Weitergabe von Befehlen über die Befehlslinien (Command Lines)[15] und Befehlskanäle ( Command Channels)[16]. Die Befehle (auch: Orders, Anweisungen) müssen sofort ausgeführt werden. Die rasche Durchführung der Befehle muss mit einem Compliance Report[17] bestätigt werden. Der gesamte Ablauf (Befehl, Durchführung, Compliance Report) wird Command Comm Cycle (Befehlskommunikationszyklus) genannt.

Zweitens garantiert dieses Kommunikationssystem, dass Statistiken schnellstens dem Management gemeldet werden, damit dieses sofort eingreifen kann, wenn vorgeschriebene Targets nicht erreicht werden. Command Comm Cycle und schnelle Rückkopplung sind Kybernetik pur. Sie sind dem kybernetischen TOTE-Modell nachempfunden (siehe Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/TOTE-Modell).

Drittens sorgt das Kommunikationssystem für eine rasche Meldung von bremsenden Faktoren oder Stopps. Diese Rückkopplung geschieht in Form von "Knowledge Reports" (KRs, Wissensberichte, Denunziationen) über die Comm Lines[18] an die Ethikabteilung. Jeder Mitarbeiter ist angewiesen, sofort etwaige beobachtete Verstöße gegen die Scientology-Richtlinien - wie z.B. niedrige Statistiken, kritisches Verhalten, persönliche Interessen, Fall auf Posten[19], Flirten mit anderen Mitarbeitern etc. - an die Ethikabteilung zu melden, die die in den Richtlinien vorgeschriebenen Maßnahmen ergreift. (Zusätzlich garantieren auch die verschiedenen Verhörtechniken, dass Abweichungen von der Scientology-Norm der strengen Hubbardschen Regeln sofort der Ethikabteilung gemeldet werden. Dadurch sammeln sich im Laufe der Zeit viele persönliche bis intime Daten über eine Person an, die sie tatsächlich gläsern machen. Der Scientology-Konzern mit seinen vielen Orgs ist somit auch eine nachrichtendienstliche Organisation, weswegen er für echte Nachrichtendienste, wie CIA, NSA etc., von Interesse sein könnte.[20] Diese Art von Datenbeschaffung und Auswertung ist übrigens in der realen Welt als Profiling bekannt. Das Scientology-Profiling ist das perfideste, das ich kenne. Es beginnt schon sehr früh in der Karriere eines Scientologen, nämlich mit dem OCA-Test. Allerdings sind das OCA-Profiling und auch einige andere Scientology-Profilingtechniken, wie z.B. "Die Tabelle der Einschätzung des Menschen", zu sehr auf Scientology bezogen und nur bedingt als "Daten-Trash" nützlich. Erst durch die Grade der "Brücke zur völligen Freiheit" mit der rasterfahndungsähnlichen Datenbeschaffung[21], verstärkt durch die Daten der Ethik- und Verkaufsakten, entsteht ein echter Datenschatten[22], der für jemanden, der die Scientology-Newspeak beherrscht, eine Goldgrube sein kann, was Buttons, Angst- oder Aggressionsverhalten, intimste Neigungen und Ähnliches anbelangt.

Ein Exec (Executive)[23] ist jene Scientology-Führungsperson, die Befehle von oben rücksichtslos nach unten weitergibt. Die Ausstrahlung eines Execs wird auch Ethikpräsenz[24] genannt. Sie ist das Ergebnis vieler Kurse, Indoktrinationen, Drills, Korrektur-, Debug- und Konditionierungsprogramme. Ein Exec überzeugt seinen Junior, einen Befehl ohne Gegenfragen auszuführen. Ein Exec kennt keine Reasonableness[25], er befolgt nur Command Intention[26]. (Ein Exec ist also kein Funktionär[27], wie fälschlicherweise in den staatlichen Aufklärungsbroschüren, wie z.B. Das System Scientology, 2010, angegeben wird. Ein Exec ist immer eine Art Offizier, der sich notfalls auch mit "Waffengewalt"[28] durchzusetzen hat. Und wenn eine Org "downstat" ist, kann man die Execs durchaus mit skrupellosen SS-Offizieren vergleichen. Und die brutal vorgehenden "Sea-Org-Missions" - kleine Gruppen von Sea-Org-Execs, die von einer "Senior Org" ausgeschickt werden, um "downstat" Klasse-V-Orgs auf Vordermann zu bringen - werden zurecht mit Sturmtruppen verglichen.) Solch ein dressierter Exec ist der verlängerte Arm des internationalen Scientology-Managements. Meist steht er unter einem enormen Leistungsdruck, der oft so groß ist, dass er nicht mehr klar denken kann. Die Angst, bestraft oder zumindest negativ eingestuft zu werden, macht ihn zusätzlich anfällig sowohl für eine Der-Zweck-heiligt-die-Mittel- als auch eine Nach-mir-die-Sintflut-Mentalität. Ein Exec ist daher auch potentiell geneigt, Verbrechen zu begehen.

Der dressierte Junior ist ein Befehlsempfänger, der sein ganzes Leben der 3. Dynamik, der Org, der Scientology widmet. Er ist ganz unten im "Chain of Command"[29]. Er ist das kleine Rädchen im Scientology-Getriebe, das zu funktionieren hat, egal, ob krank oder in Trauer wegen eines Todesfalles in der Familie. Er hat primär blindlings die Befehle seines Seniors auszuführen.[30] (Natürlich hat jeder Exec ebenfalls einen Senior, dem er als Teil der Hubbardschen "Befehlskette" blindlings gehorchen muss.) Auch der simple Junior steht unter dem ständigen Leistungsdruck, seine Vorgaben zu erreichen. Oft erreicht er sie erst spät in der Nacht. Manchmal erreicht er sie gar nicht. Dann ist er überwältigt, kann überhaupt nicht mehr denken, fälscht die Statistiken, lügt Kunden an etc. Auch er ist in Extremfällen geneigt, Verbrechen zu begehen. Als Partikel[31] gehört er im heute noch gültigen aristotelischen Begriffssinn von Sklaverei zu den Werkzeugen, über die eine Org verfügt; er ist daher ein echter Sklave im Scientology-System.[32] Sea-Org-Staff werden am auffallendsten wie Sklaven gehalten:[33] (fast) ohne Bezahlung[34] und nur von Bohnen und Reis ernährt, werden sie zusammengepfercht in schmutzigen Unterkünften gehalten, müssen sie Abtreibungen zustimmen[35], leiden sie unter Familien- und Sex-Entzug etc. "Wie kann so etwas in den Vereinigten Staaten von Amerika geschehen?" ist die in diesem Zusammenhang oft gestellte Frage verblüffter Außenstehender.[36]

Damit sich ein Scientology-Mitarbeiter auf den enormen Druck, seine Targets zu erreichen, auf die absurd geringe Bezahlung, auf die häufigen Abwertungen durch seine Seniors und auf die endlos langen Scientology-Arbeitstage einstellen kann, die essenziell Ausdruck von Hubbards organisatorischem Know-how sind, bekommt er von Anfang an motivierende Hubbard-Zitate vorgesetzt, wie z.B.: "Ein Posten in einer Scientology Organisation ist kein Job. Er ist Vertrauen und Kreuzzug zugleich"[37], "Viele werden gerufen, wenige werden ausgewählt"[38], "Viele bewerben sich, wenige werden ausgewählt"[39], "Scientology ist das einzige Spiel, in dem jeder gewinnt"[40] etc. Mit solchen rhetorischen Figuren[41], die die diversen Arten Hubbardscher Ausbeutung, Unterdrückung und Bevormundung beschönigen, wollte Hubbard nicht nur das durch viele Indoktrinationen und Konditionierungen anerzogene Verantwortungsgefühl eines Staff oder Scientologen ansprechen, sondern auch das bisweilen ziemlich ramponierte Ego des Staff oder Sea-Org-Staff streicheln. Ähnliche rhetorische Figuren durchziehen viele seiner Richtlinien.

Bei einer Hubbardschen Verwaltungsperson, egal, ob Exec, Junior, WISE- oder ABLE-Manager, wurde die intrinsische Motivation ausgelöscht. Er ist nur mehr extrinsisch motiviert; Hubbards Richtlinien, Statistikdenken, Targets, Geldbeschaffung, Anerkennung, Ängste und Schuldgefühle prägen ihn. Eigenständiges Denken, daraus resultierende Kreativität und ureigenste menschliche Vernunft sind den indoktrinierten Richtlinieninhalten gewichen. Hat ein Scientology-Manager ein Problem, handhabt er es mit den verinnerlichten Richtlinien. Wird er jedoch mit einem Problem konfrontiert, über dessen Handhabung er noch keine Richtlinien kennt, hat er wirklich ein Problem. Dann stellt er sich auch oft laut die Frage: "Was würde Ron an meiner Stelle tun?" (Dies ist keine Übertreibung!) Dann sucht er in den insgesamt elf dicken Management-Bänden nach Lösungsvorschlägen, was trotz eines umfangreichen Indexes sehr lange dauern kann. (Ein normaler Manager hätte inzwischen das Problem schon halb gelöst.) Der Hubbardsche Manager ist eine dressierte Menschmaschine, die stur nach Hubbards Schema F handelt und auch so reagiert. Deswegen sind seine Handlungen auch leicht vorauszusehen.

 

Zusammenfassung:

Bewertet man das scientologische Betriebssystem nach ausschließlich pragmatischen Kriterien, erkennt man einen simplen Dreistufenplan für eine hemmungslose Expansion[42]:

Erstes Ziel ist es, so schnell wie möglich eine Organisation zu etablieren, die die "Dienstleistung Scientology" sofort liefern kann.

Zweites Ziel ist es, den Kunden mittels Sucht erzeugender "Dienstleistungen" in eine Marionette zu transformieren, die fortwährend Scientology-Technologien konsumiert und Scientology-Propaganda verbreitet. Die Scientology-PR verschweigt natürlich viele Informationen, wie die Denunziationspflicht jedes Scientologen, wie Zwangsarbeit etc.[43]

Drittes Ziel ist es, den Großteil der durch Dressur "spielbar" gemachten Menschmaschinen als Kampfmenschen im globalen Hubbardschen Monopoly-ähnlichen Spiel strategisch gegen Kritiker, Psychiater und "feindliche" Demokratien einzusetzen.[44] Die meisten dieser Kampf­menschen, vor allem wenn sie IAS-Patrons (Mitglieder der International Association of Scientologists, die schon so nebenbei Unmengen in die Kriegskasse gespendet haben) sind, kennen die versteckten Informationen.

Scientology ist daher auch als eine (noch schlummernde) Form von politischem Extremismus anzusehen. [45]


Usw. usf.



[1] "PRODUCT 1, 1. establishing something that produces. The established machine. ... PRODUCT 2, 1. operating that which produces in order to obtain a product. The machine's product. ... PRODUCT 3, 1. repairing or correcting that which produces. The corrected machine. ... PRODUCT 4, 1. repairing or correcting that which is produced. The corrected product. (HCO PL 29 Oct 70)" Modern Management Technology Defined

[2] Org Series 30: "Having gained volume, now one begins to man up quality."

[3] Obwohl die Münchner Org nach der Einführung des FPRDs (False Purpose Rundown, ein spezielles verhörähnliches Auditing), Mitte der Achtzigerjahre noch keinen FPRD-Fallüberwacher hatte, wurde meinem Pc der FPRD verkauft; danach wurde er zusätzlich durch harte Verkaufsgespräche genötigt, mit mir, dem damals einzigen FPRD-Auditor der Münchner Org, nach Zürich zu reisen, wo es einen FPRD-Fallüberwacher gab, und überdies zu seinen Extraausgaben auch noch für meine Unterkunft und Verpflegung aufzukommen.

[4] Vgl. "McDonaldisierung", deren 4 Merkmale auch auf die Scientology zutreffen: Effizienz, Kalkulierbarkeit, Voraussagbarkeit (vereinheitlichte und gleichförmige Dienstleistungen in aller Welt) und Kontrolle. Der Begriff wurde von dem amerikanischen Soziologen George Ritzer in seinem Buch The McDonaldization of Society (1993) geprägt (siehe Wikipedia).

[5] Von "Hut", engl. "hat". Ein Full Hat ist ein Kurs, der aus den gesammelten Hubbard-Richtlinien und Drills besteht, die nötig sind, um einen bestimmten Posten bekleiden zu können. Die Position des Postens auf dem Org Board definiert den Zweck, die Pflichten, die Tätigkeiten, das Produkt und die Statistiken des Postens. Die kleinere Variante wird Mini Hat genannt: Hier wurden die wichtigsten Richtlinien und Drills eines Full Hats extrahiert, damit man in kürzester Zeit provisorisch wichtige Postenfunktionen erfüllen kann. Verb: "huten" oder "hatten" (engl. ausgesprochen: hätten): eine Person in die Aufgaben und Pflichten eines Postens einweisen.

[6] Demo: "Demonstration". Mit kleinen Gegenständen wie Klammern, Radiergummis, Bleistiften etc. etwas veranschaulichen. Dauert nur ein paar Minuten. "Knetdemo": mit Plastilin etwas anschaulich machen. Ein Knetdemo dauert oft eine Stunde, wodurch die Indoktrination eines Themas viel tiefer geht.

[7] Statistiken sind gemessene numerische Daten (Mengen, Größen) einer Person, Organisation etc.

[8] Frühe Formen dieser Statistiktechnologie findet man im Kommunismus, in den Vorgaben der "Fünfjahrespläne".

[9] Vgl. Just Bill: "And, because the managers at every level are rewarded for "up stats" and penalized for "down stats" the whole structure becomes narrowly focused on "getting the stats up", every person, every job, every level. The inevitable result of "stats" is "stat push". This is a heavy demand for ever-higher statistics from management and the frantic doing anything and everything to be able to report higher statistics by the worker." http://tinyurl.com/5s27l3o, 05.05.2011

[10] Z.B. wurde mir ein E-Meter zweimal verkauft, damit die Statistiken stimmten! Viele Staff hatten schon bei den einfachen Verhören Statistikfälschungen gebeichtet. (Erinnert mich an Mark Twain's "Facts are stubborn, but statistics are more pliable.")

[11] "Management by Statistics", auch als "Scoring" bekannt, ist ein wichtiges Werkzeug des Versicherungs- und des Bankwesens. Es ist die mathematische Auswertung des Menschen nach Kriterien der Effizienz, die sein zukünftiges Verhalten voraussagen lassen. Übrigens sind Statistiken bestimmender Teil der gesamten heutigen Wirtschaft (Credit Score, Identity Scoring, Predictive Analytics, Effizienz, SCHUFA).

[12] Die Scientology-Propaganda: "[the statistics'] true value lies in predicting the future and giving one control of one’s own job or business." hubbardcollegepress.org, http://tinyurl.com/o4f7dwh, 06.07.2013. Weitere WISE-Websites versprechen Ähnliches. Internetsuche mit:  WISE statistics Hubbard

[13] Diese Statistikerhöhungsvorgabe Hubbards erinnert an die angeblich freiwillige Übersollerfüllung nach dem Muster des "Helden der Arbeit" Stachanow. In der DDR gab es die vergleichbare "Planüberfüllung" (mit den "Arbeiterhelden" Adolf Hennecke und Frida Hockauf). (Siehe diverse Wikipedia-Artikel)

[14] "COMM BASKETS, three baskets constitute a COMM station and consist of an "in," "Pending," and "out."' These baskets are for the use of the staff member to whom the station belongs and the communicator who distributes and picks up dispatches, messages and letters." Modern Management Technology Defined

[15] "A command line is a line on which authority flows. It is vertical." Mod. Management Technology Defined

[16] "COMMAND CHANNEL, 1. ... It is used upward for ... compliances. Downward it is used for orders." Modern Management Technology Defined

[17] Modern Management Technology Defined: "compliance is a series of actions, or a specific action, which duplicates what was intended to happen by the originator of the requirement or order..." Ein Compliance Report wäre also die Bestätigung der Durchführung eines Befehles. Vgl. Definition "compliance" des Dudenverlag (Oxford University Press), 1993-94: "Zustimmung; Unterwürfigkeit; Willfährigkeit"

[18] "A comm line is the line on which particles flow, it is horizontal." Modern Management Technology Defined

[19] Fall: die Art und Weise, wie eine Person auf ihre Umwelt reagiert, die Summe negativer Erfahrungen. "Fall auf Posten" heißt also, dass eine Person im Beruf ihre persönlichen Probleme nicht im Griff hat, was die Arbeit beeinträchtigt. Fall auf Posten ist ein Verbrechen.

[20] Ohne irgendwelchen Verschwörungstheorien Glauben zu schenken, gibt es Anzeichen dafür, dass Scientologen und CIA eng zusammenarbeiteten. Ingo Swann, Hal Puthoff und Pat Price waren OTs, als sie für die CIA tätig waren: http://rundbrief.org/kd0044/archiv/sc-i-r-s-ology/documents/1972-10-01ciacontract.html, 22.07.2013. CIA-Mitarbeiter Major Ed Dames leugnet in einem Interview vehement eine Verbindung zu Scientology, obwohl er typische Hubbardismen, wie "anchor points" und "dimension points" (aus The Factors) verwendet: http://rundbrief.org/kd0044/archiv/sc-i-r-s-ology/veritas/cst/cst-cia.htm, 22.07.2013. Nachdem Scientology in Griechenland Schwierigkeiten bekam, wurde in einem OSA-Telex die Hilfe der CIA erwähnt. xenu.net, http://v.gd/o5H1EJ, 22.07.2013

[21] Auf der gesamten Brücke, die in zahlreiche Grade eingeteilt ist, erfolgt eine Überprüfung auf bestimmte Daten und Merkmale hin, die als charakteristisch für den umgrenzten Bereich eines Grades gelten. Die wichtigsten Rasterbereiche der unteren Grade sind: gutes/schlechtes Erinnerungsvermögen (ARK S/W), kommunikationsbegabt bzw. hat enorme Kommunikationsprobleme (Grad 0), Umgang mit Problemen (Grad 1), Gewissen, Schuldgefühle, Soziopathie (Grad 2), leicht zu verärgern oder dicke Haut (Grad 3), rechthaberisch (Grad 4) etc.

[22] Die Biographie und die Verhaltenseigentümlichkeiten meiner Pcs hingen an ihnen wie Schatten, die ich übrigens heute noch sehe, wenn ich ab und zu einen von ihnen treffe.

[23] "EXECUTIVE, 1. one who obtains execution of duties, programs and actions in an organization to further the aims and purposes of that organization. 6. the word comes from the Latin "Ex(s) equi (past participle ex(s) ecutus) execute, follow to the end: ex-, completely + se qui, to follow." In other words, he follows things to the end and gets something done." Modern Management Technology Defined

[24] "Ethikpräsenz" besteht aus einer Überzeugungskraft, die Pflichterfüllung, Ausdauer und "Nichtgetötetwerdenkönnen" ("unkillability") suggeriert. Der Exec ist ein Symbol für Hubbard-Tech, für Durchsetzungsvermögen, für Härte und für ethisches Verhalten (gemeint ist die Scientology-Ethik); ein Exec wird niemals aufgeben, folglich wird ein Junior jeden Befehl eines Execs befolgen. Ethikpräsenz wäre vergleichbar mir der starken Wirkung, die z.B. ein Rommel auf seine Soldaten hatte. (Modern Management Technology Defined: "ETHICS PRESENCE, 1. ethics presence is an "X" quality made up partly of symbology, partly of force, some "now we're supposed to's" and endurance. Endurance asserts the truth of unkillability.")

[25] Ein typisches Hubbardsches Kunstwort, das polarisiert. Im wirklichen Leben positiv geladen, bedeutet es in Scientology, dass man keine Führungsqualitäten hat. Modern Management Technology Defined (Hervorhebungen durch den Verfasser): "REASONABLENESS, 3. a staff member or executive can be reasonable and accept reasons why something cannot be done..." Vgl. als Anwendungsbeispiel Admin Know-How Series 18: "Being reasonable about their [stats] being down should be regarded as AGREEMENT WITH THEIR BEING DOWN. Which is of course suppressive." ("reasonable" bezüglich niedriger Statistiken zu sein ist unterdrückerisch!)

[26] Command Intention: die Befehlsabsicht des oberen Managements (Miscavige), die in Form von Befehlen, Anweisungen, Bulletins etc. über die Command Channels an alle Scientology-Orgs und Scientologen weitergegeben wird. Der Command Intention muss schnellstens nachgekommen werden. So verlangt z.B. der "Kodex eines Sea-Org-Members": "I promise to uphold, forward and carry out Command Intention."

[27] Funktionär: Beauftragter eines Verbandes, einer Partei, einer Gewerkschaft; in der DDR eine Bezeichnung für einigermaßen wichtig eingestufte Beamte. Die Verwendung des Begriffs "Funktionär" weicht den harten Charakter des militärisch einzustufenden "Execs" völlig auf. Natürlich gibt es auch in Scientology Funktionäre: Dazu zähle ich z.B. die Pressesprecher, die "Präsidenten" etc. Dazu zähle ich auch die Sprecher der KVPM (Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte), diverser Scientology-"Menschenrechtsorganisationen", "sozialer Verbesserungsprogramme" ("social betterment programs") etc. Solche Funktionäre sind jedoch keine Org-Execs!

[28] Gemeint sind die "Ethikwaffen", wie z.B. die Konditionierungsverfahren der "Conditions. Ferner weisen etliche Richtlinien auf den Kriegscharakter der Scientology hin, wie z.B. die Admin Know-How Series 17 (Conditions, How to Assign), die das Konzept vermittelt, die Scientology-Ethik zu erzwingen ("enforce"), dabei niemals den Finger am Abzug zögern zu lassen.

[29] "CHAIN OF COMMAND, a structured line of management authority and communication in an organization used to pass down data and orders from seniors to juniors and information and compliances up from juniors to seniors." Modern Management Technology Defined

[30] Vergleiche mit Hitlers Begriffen "blinde Disziplin", "disziplinierter Gehorsam", "blindgehorsamst" etc. in Mein Kampf.

[31] Definition "PARTICLE": "body, dispatch, raw materials, whatever." Modern Management Technology Defined

[32] Aristoteles: "...der Sklave ist ein beseeltes Besitzstück." e-politik, http://v.gd/eKhZzI, 23.04.2012. "Das bedeutet ..., dass der Sklave auf der Seite der Mittel steht, aber nicht die Ziele vor Augen hat, um derentwillen die Mittel eingesetzt werden." mokslai.lt, http://v.gd/SbytWz, http://v.gd/zKHYB0, 23.04.2012. Das Gedankengut der Versklavung der Menschheit ist in allen Mangementrichtlinien eingewebt. Einige Hubbard-Zitate: "111. Auf einem anderen Band, genannt 'Outline of Therapy', sagt Hubbard: 'Aus Scientology heraus könnten Sie eine sehr ausgeklügelte Art des Gedankenkriegs entwerfen. Funktioniert viel besser als eine Atombombe. Eine Atombombe tötet Leute, aber mit einem Gedankenkrieg können Sie sie vollständig versklaven. Sie könnten vollständige Sklaven aus ihnen machen.’ " (111. ... 'Out of Scientology you could formulate a very fine type of thought warfare. Works much better than an atom bomb. An atom bomb just kills people, but you could take thought warfare and you could enslave them utterly. You could make complete slaves out of them.' Aus Stacy Young's Affidavit vom 9. März 1994) Oder: "If you really want to enslave people tell them that you are going to give them total freedom." Aus The Fable, http://fishman.home.xs4all.nl/fable.htm; “Men are your slaves.” Aus Hubbards Affirmations/Admissions, Letkeman, http://tinyurl.com/6yavcs; http://www.lermanet.com/reference/Admissions.pdf, 25.11.2012. Siehe auch Dr. Hans Ulrich Gresch, Hypnose, Bewusstseinskontrolle, Manipulation. Auszüge hier: buergerstimmen, http://tinyurl.com/6obkdex, 25.11.2012. In diesem Buch beschreibt Dr. Gresch Methoden, Menschen in willenlose mentale Sklaven zu verwandeln. Sie erinnern sehr an jene Hubbards, die ich ausführlich in meinem Buch beschreibe. Vgl. mit dem "gemäßigteren" Hegelschen Herr-Knecht-Modell: der "Herr" bezieht sein Selbstbewusstsein aus dem "Wissen", dass er Sieger ist bzw. sein Leben riskiert hat ("Herren" sind z.B. Cruise, Ackermann, Zumwinkel, Wulff), der Knecht aus der Tatsache, dass er nur eines kennt, nämlich für jemanden zu arbeiten und dadurch die Natur zu beherrschen. Ich kenne sowohl den Sklavenzustand (als Org-Staff) als auch den des Knechts (als "Mitarbeiter" in einem Programmiererbüro). Meiner Beobachtung nach ist das Hegelsche System Teil unserer Gesellschaft - die Arbeiter und Ange­stellten auf der einen Seite, die Stars, Wirt­schafts­bosse, Politiker und Oligarchen auf der anderen.

[33] Siehe Bent Corydon's L. Ron Hubbard Messiah or Madman?: "A Las Vegas woman, who spent a secretive six months in the Riverside County desert in 1978 helping Scientology founder L. Ron Hubbard make movies, said she worked as "slave labor" while Hubbard lived like a king." Vgl. auch Lawrence Wright's Bericht über Oscar-Preisträger Paul Haggis, Scientology, Sea-Org-Sklaven: "Scientology's financial exploitation of its members and brutal, stalkery retention practices always seemed to barely skirt the edges of legality. Looks like they might have crossed over into outright slavery." gawker.com, http://tinyurl.com/67j6vjg, http://tinyurl.com/3h2nkz3, 23.04.2012. Das Konzept des Sklaven kommt übrigens bei Hubbard häufig vor! Am bekanntesten ist seine Affirmation: "Menschen sind meine Sklaven." http://www.lermanet.com/reference/Admissions.pdf; siehe ferner The Fable: "If you really want to enslave people tell them that you are going to give them total freedom." http://www.xs4all.nl/fable.htm; ferner Stacy Young, http://tinyurl.com/3td86j8, 18.09.2012. etc.

[34] BFG (Marc Headley, ein Sea-Org-Aussteiger) berichtet, dass alleine in Gold, dem Führerhauptquartier, die Sklavenarbeiten der Sea-Org-Members dem Management 1,6 Millionen Dollar pro Woche einsparen! Von whyweprotest.net, http://tinyurl.com/yf8rvsc

[35] http://www.lermanet2.com/cos/abortions.html, http://torymagoo.org/cosvm/ghsrpf3.htm etc. Oder googlen Sie:  abortions "Sea Org" Scientology

[36] Leserreaktion auf Marc Headley's Buch Blown for Good Behind the Iron Curtain of Scientology, amazon.com, http://tinyurl.com/5umvll5, 27.09.2011. Die fassungslose Frage "How can this be happening in the US?" kommt übrigens häufig in Bezug auf Beschreibungen der Sklavenhaltung im Führerhauptquartier in Hemet vor!

[37] "A post in a Scientology Organization isn't a job. It's a trust and a crusade." Org Series 12

[38] "Many are called, few are chosen." Bekannter Sea-Org-Slogan, zitiert auch auf glosslip.com, http://tinyurl.com/4yzra4m, 22.05.2011

[39] "Many apply, few are chosen." Scientology News, Ausgabe 8

[40] Source, Ausgabe 104

[41] Eine rhetorische Figur (auch Stilfigur, Stilmittel oder Redefigur) ist eine sprachliche Gestaltung von Texten, die vom eigentlichen Ausdruck abweicht. Sie wird vom Autor meist gezielt eingesetzt, um eine bestimmte Wirkung beim Leser hervorzurufen (Quelle: Wikipedia).

[42] Diese Art der hemmungslosen Verbreitung erinnert stark an biologische Abläufe, z.B. an die von Viren. Vgl. auch "Räuber-Beute-Modelle", "Theoretische Biologie" (Wikipedia)

[43] Versteckte Informationen führen zu einer Informationsasymmetrie, die ausbeutbare Verhaltensspielräume schafft. Gerade bezüglich Scientology sollte man sich nie mit ersten Erkenntnissen zufrieden geben - sie sind garantiert unvollständig bis asymmetrisch-falsch. Internetsuche: "Prinzipal-Agent-Theorie" Informationsasymmetrie

[44] Vgl. Roy Wallis, The Scientological Career: From Casual Client to Deployable Agent (aus The Road to Total Freedom, cs.cmu.edu, http://tinyurl.com/6h4ewtb, 04.11.2011)

[45] Vgl. Broschüre des Verfassungsschutzes von Baden-Württemberg Die „Scientology-Organisation“ (SO), Stand: 2008, Kapitel 8 "Eine neue Form des politischen Extremismus", thueringen.de, http://v.gd/UkQuXk. (früher:)  http://www.verfassungsschutz-bw.de/images/stories/public_files/so/Broschuere_Scientology-Organisation_2008.pdf

 

http://scientologyschafftunsab.de.to/das-versklavende-managementsystem-der-religion-scientology.html

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